BEZIEHUNGSMANAGEMENT | Kunden, Lieferanten und viel mehr!

Geändert am Mo, 22 Dez, 2025 um 4:38 NACHMITTAGS

Sie führen eine Kundendatenbank? Sie haben ein separates Lieferantenverzeichnis? Sie führen eine Schnittstellenmatrix und Ihre "interessierten Parteien" als gelenktes Dokument? Und der Auditor/Begutachter will dann doch wieder was anderes sehen?


Mehr über Organisationsmanagement, Interessierte Parteien und Beziehungsmanagement erfahren Sie im verlinkten Artikel!


1 Zweck des Moduls "Beziehungsmanagement"?


Die DIN EN ISO 9000 - Qualitätsmanagementsysteme - Grundlagen und Begriffe setzt viele Begrifflichkeiten sauber in Kontext - unter anderem "interessierte Parteien" und "Beziehungsmanagement":


Die Norm definiert die Aussage: "Für nachhaltigen Erfolg führen und steuern Organisationen ihre Beziehungen mit relevanten interessierten Parteien, z.B. Anbietern."


Die Norm führt eine Begründung an: "Relevante interessierte Parteien beeinflussen die Leistung der Organisation. Nachhaltiger Erfolg wird mit einer höheren Wahrscheinlichkeit erreicht, wenn die Organisation Beziehungen zu allen ihren interessierten Parteien führt und steuert, um deren Auswirkung auf ihre eigene Leistung zu optimieren. Beziehungsmanagement mit ihren Anbietern und Partnernetzwerken ist von besonderer Bedeutung."


Im Rahmen der DIN EN ISO/IEC 17025 führen Laboratorien dazu eine Schnittstellenmatrix - insbesondere auch für die Definition von Aufgaben und Zuständigkeiten zu internen Schnittstellen (z.B. IT-Abteilung, Human Ressources, etc.) und damit verbundenen Risiken.


Egal, ob Sie Kundendatenbanken, Lieferantendatenbanken, Schnittstellenmatrizes oder andere Partnernetzwerkinformationen erstellen möchten, finden Sie die geeignete Möglichkeit im AUDITTRAILS "Beziehungsmanagement".


Sie können dabei jede Organisationseinheit (Organisationen, Bereiche, Teams, Personen)  im Rahmen ihrer eigenen Organisationsstruktur in Beziehung mit weiteren internen oder mit andere externen Organisationseinheiten (Organisationen, Bereiche, Teams, Personen) in Geschäftsbeziehung setzen.


Die "Verbindung" ist dabei in der Regel zweiseitig. Wenn einer Organisationeinheit Kunde einer anderen Organisation ist, so herrscht aus Sicht der anderen Organisationseinheit ein Lieferantenverhältnis. Die Art der wechselseitigen Geschäftsbeziehung wird daher durch die "interessierte Partei" bestimmt. 


Beziehungsmanagement im Unternehmen


2 Anlegen von Beziehungen

Im Hauptmenü "Beziehungsmanagement" finden Sie alle definierten Beziehungen. Die Leserichtung ist dabei - anders vielleicht als bei anderen Modulen - von links nach rechts.


Beziehungen im Unternehmen


Das obige Beispiel zeigt eine definierte Beziehung des Bereiches "Prüflaboratorium" mit dem Bereich "Human Ressources", was z.B. im Rahmen der Akkreditierung für das Prüflaboratorium wichtig ist.


Im Beispiel wird gezeigt, dass "Human Ressources" interner Dienstleister mit hoher Relevanz ist und sich für das Prüflaboratorium um Recruiting und Lohnbuchhaltung kümmert. Auf der anderen Seite ist das "Prüflaboratorium" interner Kunde mit hoher Relevanz und definiert für "Human Ressources" die fachlichen Anforderungen für Stellenanzeigen.


Definition einer Schnittstelle


Bewertung einer Schnittstelle


Anders als im Datensatz "interessierte Parteien", der die gegenseitigen Erfordernisse und Erwartungen allgemein definiert, wird hier die KONKRETE Schnittstelle beschrieben.


3 Risiken & Chancen


Im Reiter "Risiken &Chancen" verbinden Sie jede Schnittstelle mit Ihrem Risikomanagement.





War dieser Artikel hilfreich?

Das ist großartig!

Vielen Dank für das Feedback

Leider konnten wir nicht helfen

Vielen Dank für das Feedback

Wie können wir diesen Artikel verbessern?

Wählen Sie wenigstens einen der Gründe aus
CAPTCHA-Verifikation ist erforderlich.

Feedback gesendet

Wir wissen Ihre Bemühungen zu schätzen und werden versuchen, den Artikel zu korrigieren